Fast jedes Unternehmen verwendet sie in Stellenausschreibungen:
Flache Floskeln und schwache Mitarbeiter-Benefits, die garantiert niemanden überzeugen werden!
Aber wie sehen sie aus?:
Erfahre in diesem Artikel, wie du die Einzigartigkeit deines Unternehmens richtig kommunizierst, sodass du A-Player anziehst und einstellst.
Das sind sie! Die berühmtesten Negativ-Beispiele, die du auf deinen Karriere-Seiten vermeiden solltest, sofern du gute Talente zu überzeugen möchtest:
Sofern du eine spezielle Barista-Maschine hast, darfst du das natürlich erwähnen. Aber „kostenloser Kaffee“ in deiner Stellenausschreibung? Ganz ehrlich: Fast jedes Unternehmen bietet kostenlosen Kaffee an – das kein Vorteil, sondern ein Standard. Mindestens ab 15 Mitarbeitern ist leckerer und hochwertiger Kaffee ein ungeschriebenes Gesetz.
Wenn du ihn hast, dann erwähne ihn, aber rühme dich nicht damit.
Du wirst lachen, doch diesen „Mitarbeiter-Benefit“, haben wir schon zu oft gesehen. In unseren Breitengraden gibt es fast immer gutes Wasser aus dem Hahn – daher sollte das eine Selbstverständlichkeit sein. Kein A-Player wird seinen Job wechseln, nur weil er bei dir gratis Wasser bekommt.
Der Magnet für Top-Talente? Nicht wirklich. Besonders nicht, wenn dein Unternehmen außerhalb der Stadt liegt. In der Innenstadt, wo Parkplätze selten sind, könnte dies als Mitarbeiter-Benefit durchgehen. Aber auch hier gilt: Es wird niemanden ins Staunen versetzen. Das Gleiche gilt für Pakete, die kostenfrei auf dem Arbeitsplatz abgestellt werden.
Welche Mitarbeiter-Benefits sollten also im Vordergrund stehen und wie kommunizierst du sie richtig?
Familiäres Umfeld, tolles Team und Chef auf Augenhöhe – das sind vorerst abgedroschene Floskeln, die identisch auf jeder Stellenanzeige stehen. Aber ich verstehe, weshalb Unternehmen diese Vorteile kommunizieren.
Oft treffen diese Punkte tatsächlich zu. Doch sie sind nur dann wertvoll, wenn sie authentisch vermittelt werden. Also frage dich zuerst:
Menschen wollen keine leeren Zeilen lesen, sie wollen echte Beweise sehen: Zeige deine Team-Mitglieder, wie sie gemeinsam lachen. Teile Fotos oder Videos, die Emotionen versprühen. Liefere Beispiele aus Alltagssituationen, die dein familiäres Umfeld spürbar machen.
Du musst diese Mitarbeiter-Benefits so spezifisch vermarkten, dass deine potenziellen Bewerber:innen sagen: „Okay, denen kaufe ich das wirklich ab. Bei anderen ist es nur ein Bullet Point in der Stellenausschreibung, aber das ist wirklich ein tolles Team!“
Beweisen statt preisen – das trennt die Spreu vom Weizen. So verwandelst du deine kalten Versprechen in lebendige und greifbare Vorteile.
Strukturen und Freiraum? Aktives Einbringen und klare Regeln befolgen? Was davon vertrittst du wirklich?
Bedenke: Du solltest nicht jedem Gefallen wollen. Also behaupte nicht, dass deine Mitarbeiter in strikten Strukturen arbeiten, während sie in Wirklichkeit einen großen Freiraum genießen. Drücke es so aus, wie es wirklich ist – das hat sich am besten bewährt.
Denn es gibt Menschen, die lieben die Struktur und es gibt Menschen, die benötigen den Freiraum. Das, was du kommunizierst, wirst du auch anziehen! Aber wenn du alles kommunizierst, stehst du zeitgleich auch für nichts. Entscheide, was zu deiner Unternehmenskultur passt, und kommuniziere klar.
Es geht nicht mehr um eine Liste von Benefits. Wichtig ist, wie gut du den Gesamteindruck vermarktest, den neue Mitarbeiter:innen in deinem Unternehmen erleben.
Es geht nicht mehr um Schnellbewerbungen oder Stellenanzeigen. Wichtig ist eine authentische Arbeitgeber-Marke, die dich klar von deinen Wettbewerben differenziert.
Sieh dir an, was bei dir auf der Karriere-Seite steht und frage dich: Stehen hier nur kalte Floskeln oder strahle ich mit einer lebendigen Brand, die authentisch nach Außen auftritt und das richtige Zielpublikum magisch anzieht?
Du kannst dir diese Frage nicht so einfach beantworten? Vermutlich musst du dir einen objektiven Blick von Außen einholen, denn oft sind wir selbst verblendet:
Du kannst beruhigt sein. Anfangs sind wir selbst in die Falle getreten und haben leblose Mitarbeiter-Benefits kommuniziert. Aber dann haben wir erkannt: Veränderung und Anpassung sind essenziell, um neue Talente zu gewinnen.
Kostenloser Kaffee und Gratis-Obstkörbe ziehen garantiert keine A-Player in dein Unternehmen. Was die meisten Unternehmen als Mitarbeiter-Vorteile kommunizieren, sind ungeschriebene Gesetze, die schon lange zum Standard erhoben wurden. Der wichtigste Grundsatz für deine Arbeitgeber-Marke?
Beweisen statt Preisen! Behaupte nicht, dass du ein tolles Team und flache Hierarchien hast, sondern belege es anhand von Bildern, Videos und Geschichten. Kommuniziere die Alleinstellungsmerkmale und die Werte deines Unternehmens glasklar – so wirst du die passenden Talente für dein Unternehmen magisch anziehen.
Wenn du dabei Unterstützung möchtest, dann vereinbare jetzt deine kostenlose Recruiting-Analyse und wir analysieren mit einem objektiven Blick von Außen deine wertvollsten Mitarbeiter-Benefits.
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