Homeoffice – Nur mit diesen 3 Voraussetzungen klappt’s

Homeoffice & Chill? Die meisten, die im Homeoffice arbeiten, liegen im Schlafanzug auf der Couch, schauen während der Arbeit Netflix und liefern keine Ergebnisse …

Das ist zumindest die Grundannahme einiger Unternehmer. Und ganz ehrlich? Bei ein paar Menschen trifft das vielleicht auch zu. Doch ist das wirklich die Regel?

In diesem Recruiting-News-Beitrag erfährst du:

Wenn wir bei Riffbird neue Talente für unsere Kunden gewinnen, führen wir oft die gleiche Diskussion: Homeoffice – ja oder nein?

Während einige Unternehmen sehr aufgeschlossen sind, haben andere große Vertrauensprobleme ihren Mitarbeiter:innen gegenüber.

Daraus ergeben sich dann schwammige Formulierungen auf Karriereseiten wie „Homeoffice-Option“, die Bewerber:innen keine klare Auskunft geben.

Doch die Frage ist: Warum haben diese Unternehmer Angst davor? Ist diese Angst berechtigt? Und welche Vorteile lässt du dir entgehen, wenn du auf Remote Work verzichtest?

Mit einem unserer Kunden stecken wir mitten dieser Diskussion. Die Rede ist von einem IT-Unternehmen, das in einer Region mit ca. 70.000 Einwohnern angesiedelt ist. Sie wachsen schnell, gewinnen lukrative Aufträge und benötigen immer mehr Spezialisten.

Doch Homeoffice ist noch keine Option für diesen Kunden. Das Problem dabei? Die Region ist klein und auch wenn wir jeden potenziellen Kandidaten gewonnen haben: Eines Tages ist eine natürliche Grenze erreicht und das Unternehmen wird nicht weiter wachsen können.

Logisch: Unser Kunde könnte einen neuen Standort eröffnen, doch mittels Remote Work eröffnet sich auf Knopfdruck ein viel größerer Pool aus großartigen Spezialisten – ohne die Kosten und den Aufwand für ein neues Gebäude.

Homeoffice

Bei Riffbird haben wir mittlerweile eine hybride Arbeitsweise etabliert. Das bedeutet, unsere Mitarbeiter haben genau zwei Optionen:

Unsere lokalen Mitarbeiter:innen, die gerne in unserem Office vor Ort arbeiten, haben dennoch die Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten. Im Idealfall haben wir dafür einen festen Rhythmus – so kann sich jeder im Team darauf einstellen.

Egal, ob in Wien, Krems oder sogar Mallorca – wir haben mehrere Mitarbeiter:innen, die remote für uns arbeiten. Gelegentlich besuchen sie uns im Office, bleiben ein paar Tage oder wir verbringen Zeit auf unseren Riffbird Retreats. Doch wichtig: Diese Personen haben natürlich auch fixe Arbeitszeiten und sind mit allen anderen Kollegen stets im Kontakt.

Hast du erst einmal die Angst vor Remote Work abgelegt und schenkst deinen Talenten genug Vertrauen, wirst du in den Genuss dieser drei Vorteile kommen:

  1. Mehr Auswahl: Du bist nicht mehr eingeschränkt auf deine Region und kannst jetzt national oder sogar weltweit rekrutieren. Dadurch hast du Zugriff auf einen deutlich größeren Pool an Top-Talenten.
  2. Gehaltsstruktur: Eine Fachkraft in München hat andere Lebenshaltungskosten als eine Fachkraft im ländlichen Gebiet – dementsprechend wird die Gehaltssituation dort auch eine andere sein.
  3. Firmenwachstum: Durch den Fakt, dass es nun deutlich mehr potenzielle Talente für dein Unternehmen gibt, wirst du offene Stellen schneller besetzten können. Und das ist einer der wichtigsten Faktoren für dein Wachstum.

Doch damit diese Vorteile so richtig ins Tragen kommen, müssen drei Grundvoraussetzungen erfüllt sein …

Die physische Distanz deiner Mitarbeiter:innen im Homeoffice darf sich auf gar keinen Fall zu einer emotionalen Distanz zum Team entwickeln. Nur wenn dein gesamtes Personal (remote und lokal) täglich in Kontakt steht, kannst du ein Team und eine Kultur aufbauen. Damit Einheit herrscht und jeder integriert ist, muss die gesamte Kommunikation digital stattfinden – selbst für Personen, die im gleichen Office sitzen. Wir nutzen hierfür beispielsweise Slack.

Fakt ist: Nicht jeder Mensch ist für das Homeoffice geeignet. Einige Persönlichkeitstypen lassen sich schnell ablenken und werden unproduktiv. Deshalb solltest du schon beim Einstellen darauf achten, ob sich eine Person tatsächlich selbstständig organisieren kann (und will).

Du musst ein System schaffen, um die Arbeitsleistung deiner Talente im Homeoffice zu quantifizieren. Und damit meine ich kein altertümliches Projektmanagement, wo du den Stundenaufwand für bestimmte Projekte misst.

Leg dein altes „Stunden-Denken“ ab – Effektivität misst du quantifiziert an Projekterfolg. Du solltest Benchmarks festlegen und messen, wie viele Aufgaben in einem gewissen Zeitabstand erledigt werden.

Über den Autor
Bernd Leitsoni
Bernd Leitsoni ist der CEO von RIFFBIRD und einer der führenden Experten im deutschsprachigen Raum für Employer Branding und disruptive Mitarbeitergewinnung

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Bernd Leitsoni
Bernd Leitsoni ist der CEO von RIFFBIRD und einer der führenden Experten im deutschsprachigen Raum für Employer Branding und disruptive Mitarbeitergewinnung
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